Donnerstag, 28. Mai 2009

SAMOA











Samoa, das Land der paradiesischen Palmenstraenden und tuerkis blauem Wasser, der Kokosnuesse und Papaya, des warmen Ozeans und der kalten Duschen, der Gastfreundschaft und der Palangiabzocke (palangi = Weisse), des tropisch heiss-feuchten Klimas und der starken Regenfaelle, Samoa das Paradies fuer alle Traeumer.

Als wir bei unserer Ankunft die Haupstadt Apia erreicht hatten, erinnerte mich die Szene am Busbahnhof an Afrika. Viele dunkelhaeutige Leute auf einem Haufen, Dreck am Boden, Strassenhaendler und duzende laestige Taxifahrer. Nachdem wir uns notduerftig orientiert haben, wurden wir zu einen B&B gehfahren, wo wir die ersten Eindrucke verarbeiten konnten.

Busfahrt
Wir wollen eine von vielen Busfahrten auswaehlen und diese euch schildern.
Die Busse Samoas sind farbig, lotterig und hoelzern und koennen jeden Moment stehen bleiben.
Wenn der Bus der Strasse entlang faehrt, hebt man die Hand und steigt ein. Wir zwei Backpackers mit uneren Rucksaecken quetschen uns in den schon ueberfuellten Bus rein. Das Gepaeck wird uns abgenommen und irgendwo verstaut. Da der Bus, wie schon erwaehnt, aus allen Naehten platzt, suchen wir uns einen Sitz den wir teilen koennen, sowie es die Samoaner auch machen. Was dabei nicht fehlen darf ist das Ferkel im Sack, das bei jeder Erschuetterung zu quitschen und strampeln beginnt. Es gilt ein allgemeines Rauchverbot in den Bussen, doch der Fahrer haelt sich nicht daran und auch viele Passagiere nicht. Das Bier in der Hand des Fahrers staerkt das Vertrauen in die Fahrt wenig, denn auch die 56km/h werden nicht eingehalten. Gott sei dank sind wir heil angekommen, denn in Samoa passiert nicht selten ein toedlicher Unfall.

Krankheit
Vermutlich ist das Klima hier sehr infekionsfoerdernd. Roman nimmt bereits das vierte Antibiotikum in einem Monat. Die ersten nahm er einen Tag vor seinem Geburtstag, als er mit 40 Grad Fieber und Angina im Fale (traditionelles offenes Haus ohne Waende) lag. Mit einem langen Bad im Meer und einer anschliessenden Schmerztablettenbombe hatte sich die Temperatur gesenkt. Dies ist die samoanische Art, das Fieber zu bekaempfen.
Was uns beide seit drei Wochen immer wieder quaelt, ist eine Ohreninfektion, vermutlich vom Schwimmen (swimmer ear), welche wir zum Teil mit antiboitischen Tropfen behandeln mussten.
Neulich hat sich ein Kratzer an Romans Fussknoechel entzuendet und diese Infektion wanderte bis zur Huefte hoch. Also noch mehr und staerkere Antiobiotika zum schlucken und salben.
Abgesehen von den koerperlichen Leiden genossen wir die paradiesischen Inseln in vollen Zuegen.

Schnorcheln
Als wir im Marine Reserve, in der Naehe Apias unseren ersten Schnorcheltauchgang machten, waren wir ueberwaeltigt von den vielfaeltigen Korallen und Fischen, die in den herrlichsten Farben und Formen vertreten sind, die wir bis anhin nur aus Buecher und Filmen kannten. Die Wassertemper von ueber 30 Grad erlaubt es einem, den ganzen Tag die Unterwasserwelt zu erforschen.

Dieser wunderschoene Samoatripp ist ein guter Uebergang von Neuseeland nach Indien. Es gab uns einen Vorgschmack eines Entwicklungslandes und wir hoffen, das dies einen zu starken Kulturschock verhindert.

2 Kommentare:

  1. kaum zu glauben, was Ihr alles gesehen habt! Herzlichen Dank für den ausführlichen Bericht. Es ist eigentlich verständlich, dass da auch mal was nicht so Angenehmes passiert über die lange Zeit, die Umstände und die kulturellen Bedingungen. Ich hoffe trotzdem, dass es Roman wieder besser geht mit den Entzündungen und Eure Ohren sich bald auch wieder etwas erholen ( erhohren) können von dem vielen Tauchen. Was es alles gibt auf dieser Welt! ich staune!
    Herzlichen Dank, liebste Grüsse, tragt Euch Sorge! Liebe Grüsse
    Theres

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  2. Bleiben Sie mir gesund Herr Roman!
    Schöne Bilder!

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