Seit unserem letzten Blogeintrag ist schon sehr viel Zeit vergangen, in welcher wir grossartige Erfahrungen gemacht haben.
Begonnen hat es mit der Ueberquerung der Grenze von Indien nach Nepal. Da sich die Westgrenze ueber gute 2 km erstreckt und wir die Strecke mit der bicycle-rickshaw zurueck legten, dauerte das ganze Prozedere ueber eine Stunde. Die ersten Eindruecke dieses Landes waren nur positiv. Die Leute sind unserer Ansicht sehr viel freundlicher als die Inder, sie lachen einen an, die Landschaft ist bezuabernd, viel Natur, viele Reisfelder. Die Art wie die Nepalis in dieser Region leben hat uns fasziniert. Die meisten Menschen dort sind Bauern, die wenig besitzen und mit den einfachsten Mitteln leben, ihre Haeuser bauen und ihre Felder bewirtschaften. Wir haben kaum ein privates Auto entdeckt, entweder waren Busse, Jeeps oder Velos auf der Strasse.
Unser erstes Ziel war der Bardia National Park. Dort verbrachten wir zwei Naechte und machten uns zusammen mit unserem lieben Fuehrer am zweiten Tag auf Fuss Safari. Der Park ist bekannt fuer Elefanten, Tiger und Nashoerner. Die Einfuehrung zum walk hat uns ein bisschen Angst gemacht, da der Fuehrer uns erklaert hat, wie wir uns bei einer Tierattake zu verhalten hatten. So schreckten wir im Beginn bei jedem unbekannten Geraeusch zusammen und unser Herz begann zu rasen. Doch ausser Affen, Voegeln, verschiedenen Hirschenarten, Antilopen und Krokodilen haben wir nichts gesehen. Doch der Tag war trotzdem ein ganz besonderer.



Das naechste Ziel hiess Kathmandu. Der Bus brachte uns in etwa 16 Stunden in die Hauptstadt Nepals. Die ersten zwei Tage verbrachten wir vor allem mit shoppen. Kathmamdu ist bekannt fuer die Herstellung von tollen Kleidern, so wie wir sie in der Schweiz auf dem Maerit finden.

Am 10. September wurden wir im Kopan Monastery erwartet, dem buddhistischen Kloster. Dort machten wir einen 10 Tages Kurs (introduction to buddhism), bei welchem wir grundsaetzlich viel ueber Dharma lernten, viel meditierten und viel schwiegen. Der Tag begann um 6.00 mit Tee und Morgenmeditaion. Das Programm war sehr voll, so dass wir am Abend um 21.00 nach der letzten Meditaion muede ins Bett fielen. Nach dieser letzten Meditaion bis am naechsten Tag nach den Mittagessen wurde Stille gehalten. An den zwei letzten Tagen des Kurses machten wir ein Retreat, was bedeutet, keine Teachings mehr, sondern Meditaion full power und die ganze Zeit schweigen. Das Ziel des Kurses war vor allem ueber sich selber nachzudenken und sein Leben zu untersuchen. Nebenbei lernten wir einiges von der buddhistischen Tradition und fuehrten tolle Diskussionen mit den anderen Gruppenmitgliedern.
Sabrina konnte den Kurs in vollen Zuegen geniessen und hat grosse Ziele und Vorstellungen, wie sie ihr Leben in Zukunft gestalten will.
Fuer Roman waren diese zehn Tage nicht immer einfach doch auch er konnte die gute Zeit geniessen, moechte das taegliche Leben ein bisschen bewusster angehen und will mehr an sich arbeiten.
Dieser Kurs hat wohl viel zu unserer inneren Entwicklung beigetragen und wir sind ganz gespannt, wie wir das Alltagsleben in der Schweiz anpacken werden...




Die restliche Zeit in Kathmandu haben wir vorallem mit sightseeing verbracht. Kathmandu kann stolz sein auf seine vielen eindruecklichen Tempeln, Gompas, Stupas, Museen, Plaetzen,...

Morgen werden wir die Hauptstadt verlassen und in die Bergstadt Pokhara fahren. Und fuer alle die es vergessen haben, schon bald werden wir zurueck kommen. :-) Am 30. Oktober ist es soweit. Bis dann.