Donnerstag, 22. Januar 2009

Donald's Farm


Schon lange ist es her, seit wir die letzten News in die Schweiz brachten. Und seither ist auch ganz viel passiert bei uns. Zum Beispiel der Tag auf Donald's Farm.
Donald haben wir kurz vor Silvester in Takaka in der Golden Bay kennengelernt. Ihn, seine Freundin Silke, Belgierin und Maggie, die kleine Huendin. Und dann kam der Tag, als wir sie auf ihrer Farm besuchen gingen.

Zuerst zu der Erscheinung der Farm.
Sie ist klein, das heisst 1400 Schafe und Laemmer und 800 Kuehe und Bullen. Sein Land ist etwa so gross wie die Flaeche von Lommiswil. Und dies ist wircklich eine kleine Farm hier in Neuseeland!! Uns machte der Hof einen vernachlaessigten Eindruck. Ein totes Schaf lag am Boden, ueberall lag Abfall herum, ein Lamm hatte so was wie einen Tumor an den Hoden, ... Verglichen zu schweizer Bauernhoefen lief dort alles im Schneckentempo und ohne Struktur. Wenn man in der Schweiz den Eindruck hat, die Tiere werden verhaetschelt, damit die mehr rentieren, geschieht in Neuseeland das Gegenteil. Die Bauern kuemmern sich kaum um ihre Tiere, sondern lassen sie Anfang Saison auf die Weide, um sie dann zu schlachten, wenn sie genug wiegen. Was dazwischen mit ihnen geschieht, ist nicht viel. Einmal im Jahr werden die Schafe geschoren und das wars.

Und nun zu unseren Erfahrungen auf der Farm.
Eigentlich gingen wir hin, um zu arbeiten, um unseren Koerper wieder einmal zu spuehren und um Donald Arbeit abzunehmen. Doch die Arbeitszeit beschraenkte sich auf knappe zwei Stunden. Diese verbrachten wir in der bruetenden Sonne bei gut 40 Grad und beschaeftigten uns damit, faustgrosse Steine vom Hinterhof zu raeumen.
Morgens waren die Schaerer am Werk und wir schauten beeindruckt zu, wie die zwei strammen Burschen alle 100 sec ein Schaf aus dem Stall zerrten, um es in Rekordzeit zu schaeren. Und zwar den Kopf, Koerper, Beine und ev. den Schwanz!!!!! Beim letzten Schaf durfte Sabrina Hand anlegen.
Als Dankeschoen hat uns Donald den Tank aufgefuellt mit dem Benzin aus seiner eigenen Zapfsaeule.

Mit gemischten Gefuehlen verliessen wir die Farm am spaeten Nachmittag und erholten uns im kuehlen Meer von der anstrengenden Hitze.


Uebrigens: Wir haben uns ueberlegt, den Blog nicht mehr fortzufuehren, da uns kaum jemand einen Kommentar schreibt. So denken wir uns, dass es euch zu Hause nicht interessiert, was wir hier erleben. Also es liegt an euch liebe Leute, wie lange die grosse Reise ins unendteckte Land noch weiter existiert ;-)

4 Kommentare:

  1. Heeeeyyyy mini 2 liebe!! neinei, ned ufhöre mit dene tolle infos und uuuunglaubliche photine. so weissi doch gäng wo dr stecket und was dir schöns dörft gseh und erläbe. verspriche, asi gäng au öppis wirde drzueschribe :) i bi begeisteret vo dene farbe u forme wo meh gseht uf de phöteli. das muess amazing si in ächt, wow! wünsche happy weekend und kisses!

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  2. Hallo... Bitte, bitte beglückt uns weiterhin mit euren spannenden Blogbeiträgen. Es ist wirklich sehr interessant zu erfahren, was ihr auf Eurer Reise so alles erlebt.
    So, ich hoffe, das motiviert euch ein bischen, weiter zu schreiben :-)

    Gruss, Dominic

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  3. Sorry man, ha halt nid gwüsst, dass dä bloggg all paar Tag aktualisiert wird. Bitte witerfüehre isch doch klar. Aber es Mail midem Link a alli Bedkannte würdi d Bsuecherzahl und d Kommentar beschtimmt erhöhe...
    (Wenn i dra dänke uf welne verschlungene Wäge ig dä Blog denn doch no gfunde ha)

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  4. Lieber Roman, Liebe Sabrina, ich freue mich jedesmal über einen Bericht aus der weiten Ferne, da packt einem gleich das Fernweh!! Ihr müsst uns unbedingt weiter teilhaben lassen an eueren Erlebnissen! Liebste Grüssle aus dem kalten Solothurn
    Hannah

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